Project Lighthouse Gambia

Wir heißen Sie herzlich willkommen auf der Website von Project Lighthouse Gambia Company Limited by Guarantee (PLG). Wir sind ein in Gambia nach dem Companies Act, 2013, gegründetes Sozialunternehmen mit der Firmennummer 2015/C2355. Bevor PLG im August 2015 in ein Sozialunternehmen umgewandelt wurde, war die Organisation seit 2009 als gemeinnütziger Verein in Gambia tätig.

Project Lighthouse Gambia verfolgt den Zweck, The Gambia bei der Entwicklung nachhaltiger Infrastruktur wie erneuerbare Energien, CDM & Umwelt, Kapazitätsaufbau und Schaffung von Arbeitsplätzen sowie im Handelssektor zu unterstützen. PLG will für (West-)Afrika leuchtende Beispielprojekte aufbauen, die zeigen, dass Afrika eine Chance hat, ein von Hilfe unabhängiger Kontinent zu werden.

PLG gehört zur Project Lighthouse Africa-Familie, deren Kopf ein eingetragener, gemeinnütziger Verein in Berlin/Deutschland ist.

Auf dieser Website finden Sie wesentliche Informationen über Ziele, das Vorstandsteam und die Projekte der PLG.


Pilotprojekt: Abfallsammelstellen in The Gambia – Operation at Wellingara

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Aaron Leng von DBO (links), Matthias Duchscherer von PLG (Mitte) und einer der Arbeiter (rechts) vor 600 Tonnen Abfall mitten in der Wohnzone von Wellingara.

Background
Wie viele afrikanische Länder hat auch The Gambia ein ernsthaftes Abfallproblem, das nicht nur die Umwelt des westafrikanischen Landes bedroht, sondern auch die Gesundheit der Menschen beeinträchtigt.
Die Situation kann nur als dramatisch bezeichnet werden. Regierungsbehörden wie die National Environmental Agency (NEA) erkennen zwar die prekäre Situation, doch sind ihnen die Hände gebunden, da es keine adäquate Entsorgungsstrategie gibt. Dafür stehen den Stadtverwaltungen – die für die Abfallwirtschaft zuständig sind – nur sehr geringe finanzielle und materielle Ressourcen zur Verfügung, was sich unter anderem in einem desolaten Fuhrpark der öffentlichen Müllentsorgung und schlechten Arbeitsbedingungen der Reinigungskräfte niederschlägt.
Die Folge ist, dass öffentliche Einrichtungen wie z.B. städtische Community-Märkte fast im Müll versinken. Entscheidend ist, dass diese Märkte meist im Zentrum von Wohngebieten liegen, wodurch sich das Müllproblem vor der Haustür der Bewohner auftürmt – mit allen damit verbundenen schädlichen Folgen. Im April hat Project Lighthouse Gambia (PLG) unter der Leitung unserer Partner-NGO Dresden Banjul Organisation (DBO) rund 600 Tonnen Müll entsorgt, die sich in der Wohnzone von Wellingara angehäuft hatten. Ein Interviewmit Aaron Leng von DBO über die gemeinsame Müllräumaktion der DBO, PLG und des Brikama Area Council in Wellingara/Gambia Ende April finden Sie auf unserem youtube-Kanal. Das Interview ist in deutscher Sprache.
Gezielte Entsorgungsmaßnahmen wurden zuvor in Serekunda und Sukuta durchgeführt. Die Kosten für die bisherigen Entsorgungsarbeiten, in Höhe von rund 20.000 Euro (1.000.000 GMD), hatte die DBO übernommen.
Aufgrund der erfolgreichen Müllbeseitigung hat die NEA um eine regelmäßige Unterstützung durch DBO und PLG gebeten. In einem gemeinsamen Projekt wollen PLG und DBO in drei ausgewählten Gemeinden ein Pilotprojekt durchführen, das eine mögliche Strategie zur Verbesserung der Abfallsituation in den jeweiligen Gebieten aufzeigen soll. Gleichzeitig soll erstmals in Gambia eine systematische Trennung von organischen und anderen Abfällen umgesetzt werden.

Konzept
Das Konzept sieht vor, zwei 5,5-m³-Eimer-Container – einen für organische Abfälle und einen für sonstige Abfälle – auf den öffentlichen Märkten in drei ausgewählten Gemeinden aufzustellen. Die Behälter stehen unter ständiger Aufsicht, um eine ordnungsgemäße Befüllung zu gewährleisten. Die Bezahlung des Aufsehers erfolgt über ein leistungsbezogenes Bonussystem. Je nach Abfallmenge werden die Behälter jeden Tag oder jeden zweiten Tag geleert.
In einer experimentellen Kompostierungsanlage auf der Bakoteh-Deponie soll der organische Abfall in Biodünger umgewandelt werden. Zur nachhaltigen Finanzierung des Projekts werden vier zusätzliche Container an Hotels aufgestellt, die für die kostenpflichtige Entsorgung von Lebensmittel- und Bioabfällen genutzt werden.
Seit fast einem Jahrzehnt beschäftigen sich der gemeinnützige Verein Project Lighthouse Africa e.V., Project Lighthouse Gambia und mitwirkende Experten mit der Frage, wie man das Abfallmanagement in Entwicklungsländern verbessern, die potentielle Energie des Abfalls nutzen und ein grundsätzliches Problem der Entwicklungsländer in eine Chance verwandeln kann.


Internationales Forschungsprojekt „Digital Africa“ zu IKT-basierten lokalen Informations- und Kommunikationssystemen für nachhaltige Entwicklung

Die Forschungsinitiative „Digital Africa“ will mit einer Reihe von Projekten einen Beitrag zur Schließung der Forschungslücke leisten, indem sie ein umfassendes Bild der Nutzung von IKT durch die Bevölkerung Subsahara-Afrikas zeichnet. Das erste Projekt, das von einem internationalen Forscherteam angestoßen wurde, wurde vom Bundesministerium für Forschung und Bildung gefördert.

Die Forschungsfrage konzentriert sich auf die Rolle von Kommunikation und Mediennutzung im Kontext von Infrastruktur- und Entwicklungsprojekten und schließt Forscher von der Freie Universität Berlin , University of the Gambia , University of Nairobi und Forscher aus Ghana sowie Geschäftspartner und zivilgesellschaftliche Organisationen wie ‚Project Lighthouse Africa‘ und seine Tochtergesellschaften Project Lighthouse Kenya und Project Lighthouse Gambia ein. Zentrale Fragen sind: Wie sind die Einstellungen und das Wissen der lokalen Bevölkerung über die Umweltsituation in ihrer Region? Welche Rolle spielen die lokalen und regionalen Medien (einschließlich Radio und IKTs wie das Mobiltelefonsystem) in diesem Zusammenhang? Eine weitere Forschungsfrage ist es herauszufinden, welche Anwendungen / Inhaltsform / mobilen Medienkanäle genutzt werden könnten (oder entwickelt werden müssen), um die Bevölkerung zu erreichen. Daher sollen bereits vorhandene Best-Practice-Beispiele (insbesondere in Ostafrika, wie Kenia) beschrieben und im Kontext der Projektziele bewertet werden.

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„Digital Africa“ Gambia Workshop: IKT-basierte lokale Informations- und Kommunikationssysteme für eine nachhaltige Entwicklung

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Prof. Dr. Martin Emmer, Freie Universität Berlin, eröffnet den BMBF-Gambia-Workshop mit einer Einführung in das geplante internationale Forschungsprojekt.

Serekunda – Der erste „Digital Africa“ Gambia-Workshop startete im Dezember 2013 zum Thema ICT for Development im Tagungszentrum des YMCA in Serrekunda. Prof. Dr. Martin Emmer (FU Berlin), Matthias Duchscherer (FU Berlin) und Dr. Yves J.M. Lamour (UTG) leiteten das eintägige Panel. Die Workshop-Reihe in Gambia, Kenia und Deutschland wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die Forschungsinitiative „Digital Africa“ will mit einer Reihe von Projekten einen Beitrag zur Schließung der Forschungslücke leisten, indem sie ein umfassendes Bild der Nutzung von IKT durch die Bevölkerung Subsahara-Afrikas zeichnet. Hochrangige Vertreter von West Coast Radio, dem Ministerium für Informations- und Kommunikationsinfrastruktur, dem Verband der Nicht-Regierungsorganisationen, der Universität von Gambia, dem Gemeinderat von Kanifing und IKT-Experten diskutierten über die Rolle von IKT für die Entwicklung und den Aufbau eines internationalen Forschungsprojekts.


Projekt-Auftakt: IKT-basierte lokale Informations- und Kommunikationssysteme für eine nachhaltige Entwicklung

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Das Forschungsprojekt wird vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Berlin / Nairobi / Banjul – Mit einem ersten Forschungs- und Kontaktbesuch in Nairobi startete am 7. November 2013 ein internationales Forschungsprojekt mit der FU Berlin, der University of Nairobi, der University of the Gambia und Project Lighthouse Africa. In dem vom Bundesministerium für Forschung und Bildung geförderten Projekt prüft das Forschungsteam derzeit die Möglichkeit eines international vergleichenden Forschungsprojekts zur Nutzung digitaler und mobiler Medien in europäischen und afrikanischen Ländern. Die Forschungsfrage konzentriert sich auf die Rolle von Kommunikation und Mediennutzung im Kontext von Infrastruktur- und Entwicklungsprojekten. Beteiligt sind Forscher von Universitäten in Deutschland, Gambia, Kenia und Sierra Leone sowie Unternehmenspartner und zivilgesellschaftliche Organisationen. Project Lighthouse Gambia ist als regionaler Partner für die Betreuung der Gastgeber und die Vernetzung mit lokalen Partnern in Gambia und Westafrika zuständig.


Deponie und Bio-Gas-BHKW auf der Bakoteh-Mülldeponie

Wie viele afrikanische Länder hat auch Gambia ein Müllproblem, das nicht nur die Umwelt des westafrikanischen Landes bedroht, sondern auch die Gesundheit der Bevölkerung beeinträchtigt. Deshalb engagiert sich Project Lighthouse Gambia (PLG) mit einem Clean Development Mechanism (CDM)-Projekt durch die Errichtung eines Deponie- und Biogas-Blockheizkraftwerkes, um einen zukunftsorientierten Beitrag zu einer ökologisch sinnvollen und nachhaltigen Abfallbehandlung und einer stabilen Stromerzeugung in Gambia zu leisten.

Wenn Sie dieses oder ein anderes Projekt unterstützen wollen, können Sie für dieses Projekt spenden, Fördermitglied werden oder als Sponsor oder Projektförderer mitarbeiten. Schauen Sie sich auch geplante und abgeschlossene Projekte auf der Website unseres internationalen Hauptsitzes Project Lighthouse Africa an. Für weitere Informationen können Sie uns gerne telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.

Der nachfolgende Projektfilm„Deponie- und Biogas-BHKW-Projekt in Gambia“ gibt Ihnen einen kurzen Einblick in die Hintergründe des Projekts.

Dr. Yves Lamour erläutert die derzeitige Abwasserbehandlung und das Potenzial für das Biogas-BHKW (in deutscher Sprache).

Weitere Clips zum Thema „Deponie- und Biogas-BHKW-Projekt“ und der Abfallwirtschaft in Gambia finden Sie auf unserer

YouTube Channel: youtube.com/ProLightAfrica


Zusammenarbeit zwischen Project Lighthouse Gambia und der Dresden Banjul Organisation (DBO)

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Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen Project Lighthouse Gambia und DBO.

Sukuta – Im August 2012 haben Project Lighthouse Gambia und die Dresden Banjul Organisation (DBO) eine enge Zusammenarbeit vereinbart, um gemeinsame Projekte in den Bereichen Umweltschutz, Abfallwirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit in Gambia zu fördern und umzusetzen.

DBO ist als registrierte internationale NGO in Gambia tätig. Die Organisation engagiert sich in Schul-, Gesundheits- und anderen Projekten, die für die Gesellschaft relevant sind. Eine Hauptaktivität ist DBOs „Operation Feed the People“, bei der die DBO arme Menschen in Krankenhäusern mit Lebensmitteln versorgt. Als Folge der angepassten Zielsetzung der DBO wird sich die Organisation in nachhaltigen und langfristigen Projekten engagieren, wie z.B. in Programmen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit.


Abfallstrom-Datenbank an KMC übergeben

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Diskussion der ersten Analyseergebnisse der Abfallstromdatenbank auf der Plenarsitzung des Gemeinderats von Kanifing im Juni 2012.

Kanifing – Im Juni 2012 präsentierten Matthias Duchscherer, Präsident von Project Lighthouse Africa, und Dr. Yves Lamour, University of the Gambia, dem Gemeinderat von Kanifing während seiner Vollversammlung erste Analyseergebnisse der erstellten Abfallstromdatenbank. Derzeit überarbeiten und verbessern Projekt Lighthouse Gambia und KMC die Datenerfassung, um Verzerrungsfaktoren zu reduzieren.

Als erste derartige Organisation hat Project Lighthouse Africa in enger Zusammenarbeit mit dem Waste Management Department des Kanifing Municipal Council eine valide Datenbasis für die Menge und den Fluss des im KMC-Gebiet anfallenden Abfalls erstellt.


Chefingenieur inspiziert Mülldeponie

12 Methan Measuring 1 Chief Engineer Klaus Arno Herzberg is measuring methan emissions on the Bakoteh landfill
Dipl.-Ing. Klaus-Arno Herzberg misst den CO2- und Methanausstoß an einer temporären Gasbohrung.

Bakoteh Im Auftrag von Project Lighthouse Africa e.V. führte der leitende Ingenieur Dipl.-Ing. Klaus-Arno Herzberg Ende 2011 eine erste Begutachtung und Messung des Gaspotenzials der Mülldeponie Bakoteh durch. Hochrangige Gespräche mit KMC-Vertretern und Besichtigungen des neu errichteten Fischmarktes ergänzten die Untersuchung. Die Bewertung und Potenzialeinschätzung von Herrn Herzberg für die weitere Entwicklung in Bezug auf das Deponieprojekt war positiv.

Das international tätige Ingenieurbüro verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Entwicklung von CDM- und Umweltprojekten, der Rekultivierung von Deponien sowie der Planung, Realisierung und Steuerung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien.


Erster Green Desert-Workshop und Untersuchungen im Trainings- und Wissenszentrum (VTC) der PLG

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Robert Strey von Green Desert zeigt den ehrenamtlichen Mitarbeitern Ebrahima Samusa und Yaya Jallow, wie man organischen Dünger herstellt. Nach dem vierwöchigen Workshop waren die Freiwilligen in der Lage, ihren eigenen Dünger herzustellen und sammelten Erfahrungen in der Setzlingsaufzucht und Auspflanzung auf dem Versuchsfeld des VTC-Geländes von Project Lighthouse Gambia.

New Yundum – Während eines ersten Green Desert-Workshops im Mai 2011, hat ein Team von ProLightAfrica’s Partnerorganisation Green Desert e.V. ehrenamtliche Mitarbeiter des Vocational Training and Knowledge Centre (VTC) von ProLightGambia in New Yundum in Gambia ausgebildet.
Die Ausbildung konzentrierte sich auf die Herstellung von Dünger mit lokal verfügbarem Material, den Bau einer Düngerstation und die experimentelle Setzlingszucht und -pflanzung unter Verwendung von gedüngtem Boden.
Herr Robert Strey, Seniorstudent der Geologie und Bodenkunde, und Frau Bianca Kummer, angehende Landschaftsarchitektin, verbrachten mehr als drei Wochen in dem westafrikanischen Land. Ziel der Exkursion war eine erste Machbarkeitsstudie für Green Desert Projekte wie innovative Anbaumethoden, mechanische Pumpensysteme, Windgeneratoren und Komposttoiletten. Green Desert e.V. ist ein gemeinnütziger Wissenschafts- und Technologieverein mit Sitz und Register in Hannover.


CDM-Projekt in Bakoteh: MoU zwischen ProLightAfrica, ProLightGambia und KMC

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Gemeinsame Unterzeichnung des MoU.

Kanifing – Mit der gemeinsamen Unterzeichnung des Memorandum of Understanding zwischen dem Kanifing Municipality Council, Project Lighthouse Gambia und Project Lighthouse Africa e.V. wurde der Grundstein für das Deponiegas-Blockheizkraftwerk-Projekt auf der Deponie Bakoteh in Gambia gelegt. Das Projekt wird in der Gemeinde Kanifing durchgeführt, in der mehr als 1/3 der Bevölkerung Gambias lebt und die das wirtschaftliche Zentrum des westafrikanischen Landes ist. Das BHKW wird zu einer stabileren und ökologisch verantwortungsvolleren Energieversorgung der Bevölkerung und Wirtschaft Gambias beitragen.


Aufbau einer systematischen Abfallstromdatenbank in Zusammenarbeit mit KMC

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Analyse von Abfallprotokolldateien

Als erste derartige Organisation hat Project Lighthouse Africa in enger Zusammenarbeit mit der Abfallwirtschaftsabteilung des Kanifing Municipal Council (KMC) eine valide Datenbasis für die Menge und den Fluss des im KMC-Gebiet anfallenden Abfalls erstellt.


Ausbildungszentrum in New Yundum

Das Projekt Lighthouse Gambia hat in dem westafrikanischen Land Gambia ein Ausbildungszentrum (Vocational Training Centre, VTC) aufgebaut und eingerichtet. Ziel des VTC ist es, jungen Menschen aus den umliegenden Gemeinden die Möglichkeit zu geben, sowohl praktische als auch theoretische Erfahrungen in der Landwirtschaft und im Handel zu sammeln. Das VTC befindet sich in New Yundum in der Nähe des internationalen Flughafens von Banjul.

Das Ausbildungs- und Wissenszentrum wurde hauptsächlich von Pamodou S. Jallow gegründet, unterstützt von der Frauen-Garten-Gemeinschaft von New Yundum und freiwilligen Mitarbeitern aus Tabokoto.

Es besteht aus einem Schulungsbereich für Mischkulturkonzepte und Probeanbau und einem Werkstattbereich für praktische Anwendungen. Zu den verschiedenen Werkstätten gehören Schreiner-, Schneider-, Metallverarbeitungs- und Elektrolehrwerkstätten.
Erfahrene Fachkräfte und Techniker aus der Umgebung betreuen die Ausbildung von interessierten und motivierten Jugendlichen. Das VTC gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und ihrem Leben eine positive Richtung zu geben, auch wenn sie durch soziale, finanzielle oder andere Umstände benachteiligt sind. Auch Workshops mit Experten aus Deutschland werden organisiert. Deshalb wurde eine enge Zusammenarbeit mit der Organisation von Green Dessert e.V. mit Sitz in Hannover aufgebaut.

Gefertigte Werkstücke und erbrachte Dienstleistungen tragen zu den Einnahmen des VTC bei und nach einer Aufbau- und Einarbeitungsphase wird das Zentrum finanziell unabhängig werden. Durch das intensive Engagement der Gemeinde New Yundum und die ständige Bereitschaft von Freiwilligen aus Tabokoto konnte ProLightGambia den Rohbau des VTC-Gebäudes innerhalb eines Jahres fertigstellen.
Mit der Fertigstellung des Ausbildungszentrums und dem Eintritt in die Betriebsphase bittet das VTC-Projekt noch um weitere Unterstützung (sowohl finanziell als auch durch Sachspenden, z.B. Nähmaschinen, Werkzeuge, Maschinen für diverse Werkstätten).

Der Werkstattkomplex befindet sich noch im Bau. Die Ausbildung in den Bereichen Schreinerei, Nähen, Elektrizität und Mechanik ist eine große Chance für die Jugend. Besonders für diejenigen, die nicht die Möglichkeit haben, eine richtige Ausbildung auf theoretischer und praktischer Ebene zu erhalten.


Kooperation zwischen Project Lighthouse Africa e.V. und Green Desert e.V.

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Vereinbarung über die Unterstützung von Green Desert für das VTC von ProLightGambia in New Yundum / Gambia.

Hannover – Im März 2011 haben Project Lighthouse Africa e.V. und Green Desert e.V. eine enge Zusammenarbeit zur Förderung verschiedener Projekte in Gambia und Kenia vereinbart. Eines der ersten Kooperationsprojekte wird ein Workshop im Ausbildungs- und Wissenszentrum von ProLightGambia in New Yundum / Gambia sein. Ein Team von Green Desert wird im Mai 2011 nach Gambia reisen, um eine erste Erkundung und eine Studie der Anlage im VTC durchzuführen.

Green Desert e.V. ist ein gemeinnütziger Wissenschafts- und Technologieverein mit Sitz und Register in Hannover. Die Organisation befasst sich mit dem Open-Source-Wissenstransfer und der Entwicklung von maßgeschneiderten Lösungen für die Erzeugung erneuerbarer Energien, das Wassermanagement, die Wasseraufbereitung und die nachhaltige Landwirtschaft. Alle Konzepte werden mit lokal verfügbaren Materialien realisiert und sind für eine einfache Adaption durch die lokale Bevölkerung geplant. Green Desert profitiert von den unterschiedlichen Fähigkeiten und Kenntnissen seiner Mitglieder – Studenten, Doktoranden, Wissenschaftler, Ingenieure, Projektmanager und Handwerksmeister in den relevanten Disziplinen.


Project Lighthouse Africa als Dachverband in Deutschland gegründet

München – Project Lighthouse Africa e.V. wurde im Dezember 2009 als international tätiger Dachverband in Deutschland gegründet. Seit dem 18. Februar 2010 ist Project Lighthouse Africa e.V. unter der Nummer VR 202798 im Vereinsregister München eingetragen. ProLightAfrica wird sich den verschiedenen Niederlassungen von Project Lighthouse als internationales Hauptquartier anschließen. Project Lighthouse Gambia und Project Lighthouse Kenya sind derzeit als regionale NGOs in West- und Ostafrika tätig. Für weitere Informationen über ProLightAfrica klicken Sie auf das Symbol in der Navigationsleiste.